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In meinen experimentellen Videos war und ist es mir stets wichtig
klassische, filmische Erzählstrukturen aufzugreifen, ohne jedoch nur
eine einzige Interpretation zuzulassen. Der Inhalt meiner Arbeiten
lässt sich im Gegensatz zu Kurz-oder Spielfilmen nicht eindeutig
erschließen, vielmehr handelt es sich um experimentelle Videos, mit
durchaus erzählerischen Anteilen. In meinen Handpuppenvideos geht es
unter anderem um die Dekonstruktion des Realen, da Unlinearität und
mangelnde Stringenz die Schwerpunkte, innerhalb der jeweils
nachgestellten Meisterwerke diverser Genres, verschieben.Je länger ich mich mit experimentellen Videos im Laufe meines Studiums
in der HbK Braunschweig beschäftigte, umso stärker konzentrierte ich
mich in meinen Arbeiten auf die Beziehung zwischen Bild und Ton. So
entstanden meine bisherig letzten Videos, die scheinbar in Richtung
Musikvideo gehen, was sie bei genauerer Betrachtung dann jedoch nicht
einlösen können und wollen.